CIO Serie: RPA does matter

CIO Serie: RPA does matter

In seinem ausgezeichneten und vielzitierten Aufsatz „IT doesn’t matter“ positioniert sich Autor und Meinungsmacher Nicolas Carr gegen Technologiegläubigkeit und spricht der Unternehmens-IT eine stetig sinkende strategische Relevanz im Wettbewerb zu – IT würde zur Commodity. Eine mehr als 10 Jahre alte These, die heute, in Zeiten der Megatrends von Digitaler Transformation über Industrie 4.0 bis zu Internet of Things, aberwitzig erscheinen mag. Sie zeigt jedoch auch die zwei Herzen der Unternehmens-IT.

Keine Branche ist mit Hypes so vertraut wie die IT und jeder CIO kennt den Unterschied zwischen realistischen Chancen und überhöhten Erwartungen. Denn zwischen neuen Anforderungen, Technologien und Innovationen muss „der Laden laufen“ – also betrieben und gewartet werden. So unspektakulär sich Stabilität, Kontinuität und Effizienz anhören, zeigen jüngste Beispiele bei der Telekom oder Deutsche Bank, wie schmerzhaft IT-Pannen innerhalb und auch außerhalb des eigenen Unternehmens sein können.

Vom CIO wird nicht mehr erwartet, als beide Welten im stetigen Wandel in Einklang zu bringen.

Der Wandel steigt stetig

Die Spanne zwischen Mainframe Host-Programm und mobile Cloud App ist groß und so wie sich Technologien wandeln, verändern sich auch Organisation und Prozesse im Unternehmen zunehmend rasant.

Es wird auch künftig mobiler, vernetzter und technologisierter werden. Auch die Diskussionen mancher Analysten, ob es einer IT zweier Geschwindigkeiten (bi-modal IT, Gartner), vieler Geschwindigkeiten (multi-speed IT, Accenture) oder einer, möglichst hohen Geschwindigkeit (Everest) bedarf, zeigen, wie herausfordernd und anspruchsvoll diese Aufgabe ist.

Unstreitbar bleibt: um Frust, Spannungen und folgende Schatten-IT zu vermeiden, muss der CIO neben den Systemen vor allem sein Unternehmen, seine Prozesse und seine Kollegen kennen und ihr Partner sein.

Eine Lösung: Robotic Process Automation (RPA)

Robotic Process Automation bietet neue Lösungen für den CIO, um das Spannungsfeld zwischen veränderten Fachprozessen und der As-Is-Systemlandschaft zu lockern und schnell auf Veränderung reagieren zu können. Mit RPA werden innerhalb weniger Wochen neue und veränderte Prozesse durch die IT unterstützt und so manuelle Aufwände in den Fachbereichen und eine unkontrollierte Schatten-IT verhindert.

Da bei RPA Software-Roboter die grafischen Oberflächen der bestehenden Applikationen verwenden, werden Lösungen geschaffen, ohne dass die bestehende IT-Landschaft angepasst werden muss.

Auch Fachprozesse in Legacy Systemen, in die man große Investitionen vermeiden möchte oder deren Änderung Unsicherheiten mit sich bringen, können durch RPA automatisiert werden – auch hier ohne teure und risikoreiche Anpassung.

Fachabteilungen haben mit RPA eine neue Lösung um auch schnell und flexibel manuelle Aufwände zu minimieren, Qualität zu steigern und Automatisierung an neuen Stellen zu ermöglichen, die mit konventionellen IT-Lösungen nicht wirtschaftlich umzusetzen sind.

Die moderne IT-Abteilung kann mit RPA im Portfolio neue Services bieten, Fachbereiche kompetent beraten und Software-Roboter an geeigneter Stelle in Anwendung bringen, um die Lösung gewinnbringend für das Unternehmen einzusetzen.

RPA does matter

Robotic Process Automation wird längst erfolgreich eingesetzt und stellt bereits heute ein wichtiges und wertvolles Werkzeug dar, das den CIO in seinen Herausforderungen unterstützt und Mehrwert innerhalb kürzester Zeit bietet. RPA hilft dem CIO auf der einen Seite das Bestehende effizient, integriert und sicher zu betreiben und auf der anderen Seite Digitalisierung zu erhöhen und gewinnbringende Innovation für sein Unternehmen zu realisieren: RPA does matter!

 

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