Wenn die Zukunft zur Gegenwart wird: Das Potenzial der Künstlichen Intelligenz

Bald wird der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Industrie unerlässlich sein. Da der Markt immer wettbewerbsintensiver wird, sind die Unternehmen gezwungen, auf neue Technologien zurückzugreifen, um auf diese Weise Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Eine vorläufige Technologie zur Beschleunigung der Einführung von KI in Geschäftsprozessen ist die Robotic Process Automation (RPA), bei der Software-Roboter so programmiert werden, dass sie hoch repetitive und regelbasierte Prozesse automatisieren. Wir sprechen schon seit Jahren über RPA, aber vor kurzem wurde der Ansatz zu „IPA“, aus dem Englischen „Intelligent Process Automation“, entwickelt.  Da immer mehr KI-basierte Ansätze wie das Verstehen des geschriebenen Textes oder das Erkennen von Bildinhalten Teil der Geschäftsprozessautomatisierung werden, sehen wir unsere Visionen der Vergangenheit wahr werden.

Wir müssen uns bewusst sein, dass die Künstliche Intelligenz nicht mehr wegzudenken ist, und dass es wir uns keine Sorgen um sie machen müssen. Viele Menschen sehen die Einführung von KI als eine Bedrohung an, obwohl sie es in Wirklichkeit nicht ist. Das Ziel ist nicht, Menschen zu ersetzen, sondern ihre Leistung zu steigern und Prozesse zu übernehmen, die dem Unternehmen keinen großen Mehrwert bringen. Auf diese Weise können sich die Mitarbeiter auf kreativere und wertschöpfendere Tätigkeiten konzentrieren. Aber Weiterbildung und kontinuierliches Lernen sind für Unternehmen und Einzelpersonen entscheidend, um erfolgreich zu bleiben. Die Menschen müssen befähigt werden, KI-basierte Ansätze in Unternehmen erfolgreich umzusetzen.

Eine weitere große Herausforderung für die künstliche Intelligenz ist nicht nur das fehlende technische Wissen, sondern auch der Mangel an Daten, damit Produkte und automatisierte Prozesse richtig funktionieren. Die Datenerfassung ist eine wichtige Voraussetzung, da sie von der KI genutzt wird, um das richtige Verständnis zu erlernen und zu trainieren. Je mehr man trainiert, desto besser wird man – das gilt für die meisten KI-Algorithmen. Aber die Qualität der Daten und wie diese Daten vorverarbeitet werden, ist genauso wichtig wie die Quantität. Sie können es mit einem Lehrer vergleichen: Ein guter Lehrer, der verständlich erklärt und Ihnen die richtigen Informationen in der richtigen Form gibt, wird Ihnen helfen schneller und besser zu lernen.

Es gibt immer noch Herausforderungen bei der zunehmenden Einführung von künstlicher Intelligenz und Verleugner werden sich auf diese Themen konzentrieren. Aber für Unternehmen, und für jeden persönlich, bringt KI die Chance, in Zukunft erfolgreich etwas zu verändern.

Sven Manutiu, CEO und Geschäftsführer von Roboyo.

Dieser Artikel wurde ursprünglich im November 2019 in der Zeitschrift Harvard Deusto veröffentlicht.

Tags: #RPA #FutureOfWork #DigitalProcesses #PhysicalRobots, intelligente automatisierung, Künstliche Intelligenz