Product Lifecycle Management und RPA

Im Rahmen unserer Serie zur Hannover Messe wollen wir in diesem Blog-Post das Product Lifecycle Management (PLM) und RPA betrachten und unseren Ansatz und Ausblick für das Thema vorstellen.

Was ist Product Lifecyle Management?

Das PLM stellt Daten, Geschäftsprozesse, Systeme und Mitarbeiter des Produktlebenszyklus in den Mittelpunkt und deren Integration in einem Informationssystem (bzw. -Management-System). Zwar sind PLM und PLM-Systeme nicht neu, ihre Notwendigkeit ist heute jedoch deutlicher denn je zu erkennen: wir arbeiten zunehmend in hochgradig arbeitsteiligen und damit spezialisierten Bereichen – weltweit, zwischen Abteilungen, zwischen Unternehmen und in immer kürzeren Entwicklungszyklen. Spannende Beispiele wie die Entwicklung des Nexus 7 durch Asus verdeutlichen dabei auch die zunehmende Komplexität der Produkte, die im Rahmen der Digitalisierung weiter zunehmen wird.

ERP ist tot, PLM auch?

Um Komplexität in den Griff zu bekommen, braucht es neben schlauen Köpfen auch smarte Werkzeuge, die man diesen an die Hand gibt. Während PLM-Systeme produktbezogen Prozesse fokussieren, konzentrieren sich ERP-Systeme vor allem auf betriebliche Abläufe. Beide Ansätze können auch als integrative Plattformsysteme betrachtet werden und verfolgen meist einen monolithischen Ansatz. Viele Prozesse werden so digital unterstützt und dieser jahrzehntealte Ansatz hat berechtigten Erfolg gehabt.

Der Erfolg der Vergangenheit ist heute jedoch häufig zum Marktstandard geworden und ist zwingende Voraussetzung, um nach heutigen Maßstäben bestehen zu können. Dabei steigen die Ansprüche, konventionelle Ansätze werden folglich in Frage gestellt und die Nachfrage nach neuen Werkzeugen wird immer deutlicher. Im Rahmen des diesjährigen CeBIT verkündet die Software AG gar das Ende des ERP-Zeitalters.

Ob das ERP- oder gar das PLM-Zeitalter am Ende ist? Das soll an anderer Stelle diskutiert werden. Fakt ist, dass die Integration von Daten, Prozessen und Systemen einen zunehmend kritischen Faktor darstellt und konventionelle Lösungen häufig zu schwergewichtig, unflexibel und teuer sind.

Wie PLM von Robotic Process Automation profitieren kann

Das Product Lifecycle Management lebt von der Integration und mit Robotic Process Automation (RPA) gibt es ein neues, cleveres Werkzeug für Unternehmen, um diese Integration zu unterstützen und digitale Abläufe zu automatisieren. Ein entscheidender Vorteil: bestehende Systeme müssen nicht angepasst werden.

Beispiel kann hier eine vertikale IT-Integration sein: das herausziehen und kombinieren von Daten aus verschiedenen Produktionssystemen, um sie für Managementsysteme aufzubereiten.

Ein Beispiel aus der Praxis

Auch die Integration über Unternehmensgrenzen hinweg kann mit RPA entscheidend vorangetrieben werden. In einem praktisches Beispiel bei einem unserer Kunden, ein internationaler Nahrungsmittelhersteller, gab es Qualitäts- und Kostenherausforderungen in einem Produktions- und Logistikprozess:

Neu hergestellte Produkte landen am Ende auf Paletten und werden weltweit an zahlreiche Kunden ausgeliefert. Die Transportpaletten sind im Besitzt einer Leasing-Gesellschaft, wobei die Nutzung tageweise unseren Kunden in Rechnung gestellt wird. Der Kunde muss die Nutzung täglich manuell registrieren, was zu höheren Kosten und manuellen Aufwand führte. Mit RPA ist unser Kunde nun in der Lage, die Paletten automatisch zu registrieren, was wiederum Kosten spart und den manuellen Aufwand reduziert.

Roboyo auf der Hannover Messe 2016

Wenn Sie mehr über RPA, unsere Lösungen und unser Unternehmen erfahren möchten, freuen wir uns sehr über Ihren Kontakt. Auf der Hannover Messe vom 25. bis 29.04. haben Sie außerdem die Gelegenheit uns in Halle 6, Stand K46/1 zu besuchen. Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch.


Roboyo auf der Hannover Messe 2016 in Halle 6, Stand K46/1Roboyo auf der Hannover Messe 2016 in Halle 6, Stand K46/1

Tags: ERP, Hannover Messe, PLM

Leave Reply